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Zürich, Opernhaus: THE CELLIST, 27.06.2024

Erstellt von Kaspar Sannemann | | Cathy Marston

copyright: Gregory Batardon, mit freundlicher Genehmigung Opernhaus Zürich

Abschiedsvorstellung der Ersten Solistin des Ballett Zürich: GIULIA TONELLI

Ballett von Cathy Marston | Musik: Philip Feeney nach Edward Elgar, Ludwig van Beethoven, Gabriel Fauré, Felix Mendelssohn Bartholdy, Alfredo Piatti, Sergej Rachmaninow und Franz Schubert | Uraufführung: April 2020 in London (Royal Ballet) | Aufführungen in Zürich: 26.6. | 27.6. 2024

Würdigung der Ausnahmetänzerin Giulia Tonelli folgt am 28.6. ab 12 Uhr an dieser Stelle

Giulia Tonelli stammt aus Italien. Ihre Ausbildung absolvierte sie beim Balletto di Toscana und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Nach einem Engagement an der Wiener Staatsoper tanzte sie von 2002 bis 2010 beim Royal Ballet of Flanders in Antwerpen, ab 2004 als Halbsolistin. Dort tanzte sie u. a. Giselle (Petipa) sowie Solopartien in Choreografien von Forsythe, Balanchine, Kylián, Haydée und Spuck. Seit 2010/11 ist sie Mitglied des Balletts Zürich, wo sie in Balletten von Spoerli, Goecke, McGregor, Lee, Kylián und Balanchine auftrat. In Choreografien von Christian Spuck tanzte sie Julia in Romeo und Julia, Lena in Leonce und Lena, Betsy in Anna Karenina sowie in Messa da Requiem. Weitere Höhepunkte waren Alexei Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion, Quintett von William Forsythe, Emergence von Crystal Pite, Gretchen in Edward Clugs Faust sowie die Titelrolle in The Cellist von Cathy Marston. Bei den «Jungen Choreografen» präsentierte sie gemeinsam mit Mélissa Ligurgo die Arbeiten Mind Games und Klastos. 2013 wurde sie mit dem GiulianaPenzi-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich».” (Text: Website des Opernhauses Zürich)

Inhalt:

Ein ungespieltes Instrument. 
Erweckt vom Nachhall vergangener Konzerte, beginnt es,
die Geschichte einer grossen Interpretin zu erzählen: 
Wie ein kleines Mädchen den Klang des Cellos vernimmt
und sich in das Instrument verliebt. 
Wie seine Mutter beginnt, das Mädchen zu unterrichten,
bis sie dem Talent ihrer Tochter nicht mehr gerecht wird.
Wie ein neuer Lehrer ihr den Weg in eine Gemeinschaft 
einzigartiger Musiker weist, 
und sie einen Dirigenten kennenlernt, 
der ihr Gefährte und Seelenverwandter wird:
ihre Liebe, beflügelt von der Musik. 
Wie die beiden zu Stars werden, 
deren Ruhm durch zahlreiche Aufnahmen immer weiterwächst. 
Wie sie heiraten und sich auf ausgedehnte Konzerttourneen begeben – 
bis die Cellistin zu ermüden beginnt, sie nicht mehr mithalten kann,
und die Beziehung des Paares allmählich zerbricht. 
Denn die Cellistin kämpft nicht nur mit ihrer Müdigkeit, sie ist krank.
Sie leidet an einer Krankheit, die ihre Nerven zerstören, ihre Karriere
und schliesslich ihr Leben beenden wird. 
Wie die Cellistin darum kämpft, weiterzuspielen, 
und wie sie, als sie nicht mehr kämpfen kann, 
das Instrument in die Ecke stellt und schliesslich verstummt. 
Wie sie ihre Stimme verliert und dennoch bis heute inspiriert. 
Weil ihre Musik nachhallt – in den Erinnerungen derer, die sie hörten, 
und in den Aufnahmen, die sie hinterliess.

Text von Cathy Marston und Edward Kemp, Übersetzung von Michael Küster

Karten

 

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