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Berlin, Staatsoper: GÖTTERDÄMMERUNG, 29.09.2019

Erstellt von Kaspar Sannemann | |   Götterdämmerung

Dritter und letzter Tag des Bühnenfestspiels DER RING DES NIBELUNGEN | Musik: Richard Wagner | Textdichtung vom Komponisten | Uraufführung: 17. August 1876, Festspielhaus Bayreuth | Aufführungen in Berlin: 15.9. | 29.9.2019

Kritik: folgt am 30.9. ab 12 Uhr an dieser Stelle

Werk:

Die GÖTTERDÄMMERUNG bildet den monumentalen Schlussteil von Wagners Tetralogie, ein Werk von ungeheurem Ausmass und ebensolchen Anforderungen an die Ausführenden. Nach aussen stellt diese Werk - mit einer Aufführungsdauer von sechs Stunden - den opernhaftesten Teil der vier Abende dar, mit grossen arienhaften Szenen und dem Chor, der hier zum einzigen Mal im gesamten RING auftaucht. Daneben kommt das sinfonische Element, als orchestrales Intermezzo, ausgiebig zum Tragen (Siegfrieds Rheinfahrt, Trauermusik, Weltenbrand). Trotz des gewaltigen Umfangs der Partitur herrscht nach dem ruhigen Beginn (Szene der Nornen) eine nie nachlassende Spannung und eine geballte, hochdramatische Erregung. Wagner hat die Charakterzeichnungen der Personen noch weiter verfeinert, die Motive werden kunstvoll verwoben und zu einem eruptiven Schluss gebracht.

Das aussergewöhnliche Drama um Liebe, Macht und gebrochene Verträge findet mit der Rückgabe des fluchbeladenen Rings an die Rheintöchter sein Ende.

Inhalt des dritten Tages:

Der letzte Teil von in Richard Wagners "Ring"-Tetralogie schildert den Tod Siegfrieds, den Untergang der Götter und die Erlösung vom Ring und seinem Fluch: Siegfried lebt nun mit Brünnhilde zusammen, doch es drängt ihn zu neuen Taten. Als Pfand seiner Liebe überlässt er ihr den Ring. Von seiner Macht weiß er allerdings nichts. Unterdessen hat Alberich mit Grimhild einen Sohn gezeugt: Hagen. Er will ihn benutzen, um wieder in den Besitz des Rings zu gelangen. Hagen weiss um den Ring und seine Macht und gibt Siegfried einen Vergessenstrank. Nun kann er sich an nichts mehr erinnern. Er erklärt sich einverstanden, Brünnhilde für Gunther freien und kriegt dafür Gunthers Schwester Gutrune zur Frau. Brünnhilde fühlt sich von Siegfried betrogen. Sie verrät Hagen, dass Siegfried am Rücken verletzlich ist. Hagen ermordet Siegfried. Erst nach dem Tod Siegfrieds begreift Brünnhilde, dass sie von Hagen benutzt wurde, um den Ring zu erlangen. Sie nimmt den Ring an sich und reitet in den Scheiterhaufen auf welchem der tote Held verbrannt werden soll. Der Rhein tritt über die Ufer, die Rheintöchter ziehen Hagen in die Fluten. Das Feuer greif auf Walhall über, das Ende der Götter ist da.

Musikalische Höhepunkte:

Tagesanbruch, Prolog

Zu neuen Taten, Brünnhilde-Siegfried, Prolog

Siegfrieds Rheinfahrt, Prolog

Hier sitz ich zur Wacht, Hagen, Akt I

Altgewohntes Geräusch, Brünnhilde-Waltraute, Akt I

Schläfst du Hagen, mein Sohn, Alberich-Hagen, Akt II

Welches Unholds List, Verschwörungsszene Brünnhilde, Hagen, Gunther, Akt II

Mime hiess ein mürrischer Zwerg – Brünnhilde, heilige Braut, Siegfrieds Erzählung, Akt III

Siegfrieds Tod, Trauermusik, Akt III

Starke Scheite schichtet mir dort, Schlussgesang der Brünnhilde, Akt III

Karten

 

copyright: Monika Rittershaus, mit freundlicher Genehmigung Staatsoper Berlin
copyright: Monika Rittershaus, mit freundlicher Genehmigung Staatsoper Berlin